Zu Butterkuchen in der Nachbarschaft

 

Christina Jantz-Herrmann bekommt Kürbis von Reiner Schnäpp

 

SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz-Herrmann zu Gast bei Nachbarschaftsgespräch im Ottersberger Seepark

Ottersberg. Butterkuchen, Kaffee und angeregte politische Gespräche gab es diese Woche im Garten von Gabriele Könnecke und Manfred Kallendorf im Ottersberger Seepark. Die beiden SPD-Kommunalpolitiker hatten neben Nachbarn, Freunden und Mitstreitern auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz-Herrmann eingeladen.

 

Die politisch Interessierten nutzten die Möglichkeit, der Abgeordneten Fragen zu stellen und ihr Anregungen mit auf den Weg zu geben.

Thematisch ging es in Ottersberg zum Beispiel um die Betreuungssituation in Kitas. „Hier konnte ich berichten, dass das Bundesfamilienministerium unter Manuela Schwesig (SPD) in dieser Legislaturperiode etwa Sprach-Kitas massiv gefördert hat“, erläuterte die SPD-Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden.

Auch das Thema Fracking kam zur Sprache. „Ich vertrete hier einen ganz klaren Standpunkt: In ein so dichtbesiedeltes Gebiet wie bei uns gehört kein Erdgasförderturm“, machte Jantz-Herrmann klar. „Ich begrüße es, dass es auf Drängen der SPD-Bundestagsfraktion einen Durchbruch gab und unter anderem die sogenannte konventionelle Erdgasförderung stärker reguliert wurde. Im Gegensatz zu meinem CDU-Konkurrenten Andreas Mattfeldt konnte ich allerdings dem vorgelegten Gesetzespaket nicht zustimmen. Die beschlossenen Vorschriften gingen mir einfach nicht weit genug. So sollten z. B. Vorranggebiete zur Trinkwassergewinnung ausgewiesen werden. Erdgas- und Erdölförderung sollten zudem generell im Bereich von Natura-2000-Gebieten, Nationalparks und Naturschutzgebieten verboten werden. Dies hat leider auf Grund des Widerstandes aus der Union im beschlossenen Gesetzespaket keinen Einzug gefunden. Strengere Vorschriften fehlten mir auch hinsichtlich des Lagerstättenwassers, dessen Verpressung ich äußerst kritisch sehe“, erklärte Christina Jantz-Herrmann den Gesprächsteilnehmern ihren Standpunkt.

Die Ottersberger Gäste waren auch sehr an dem Alltag einer Bundestagsabgeordneten interessiert. Sie informierte über ihre typischen Arbeitsabläufe und den wöchentlichen Wechsel zwischen Berlin und dem Wahlkreis. „In den letzten vier Jahren habe ich im Bundestag zum Beispiel etwa 100 Besuchergruppen in Berlin empfangen. Bei meiner Arbeit in den Ausschüssen für Landwirtschaft und Ernährung sowie Recht und Verbraucherschutz kann ich eine Menge für unsere ländliche Region erreichen. Aber auch hier in der Region bin ich viel unterwegs. Ich hatte etwa 2.150 Termine hier vor Ort und lernte dabei viele Vereine, Initiativen und Betriebe kennen“, erläuterte die Bundestagsabgeordnete.

„Ich unterstütze Christina Jantz-Herrmann von ganzem Herzen in ihrem Wahlkampf, weil ich weiß, dass sie nicht nur in den letzten Wochen vor der Wahl, sondern zu jedem Zeitpunkt 100 Prozent Einsatz für unsere Region gibt und immer ansprechbar ist. Ich habe sie daher gerne eingeladen, um meinen Nachbarn und Freunden bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit zu geben, diese sympathische Frau kennenzulernen“, betonte Gastgeberin Gabriele Könnecke, die auch Vorsitzende der Ottersberger SPD ist.

„Mit Freude habe ich mich persönlich bei der Nachbarschaft am Seepark vorgestellt. Am Infostand oder an der Haustür fehlt manchmal die Zeit für genauere Nachfragen. Ich finde so ein Gartengespräch eine tolle Möglichkeit, mit den Menschen zu diskutieren. So kann ich direkt vor Ort aufnehmen, wo der Schuh gerade drückt“, zog die Bundestagsabgeordnete ein positives Fazit ihres Besuchs.

Gabriele Könnecke,14.09.17

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