Offen, ehrlich und sozial für unseren Flecken

„Es muss Schluss sein mit den vielen offen gebliebenen Fragen und ungeklärten Wegen der Ottersberger Politik unter Bürgermeister Horst Hofmann und seinen Parteifreunden in der CDU“, beschreibt die SPD Ottersberg den neuen Schwung der Partei, der sich im jüngst einstimmig verabschiedeten Wahlprogramm wiederfindet.

„Wir stehen für eine transparente Haushaltsentwicklung, deren Ziel verbesserte Einnahmen zur Zukunftssicherung unserer Gemeinde sein müssen“, betonte die Vorsitzende Gabriele Könnecke einen der beschlossenen Programmpunkte. „Uns ist es wichtig, das verloren gegangene Vertrauen in die Ottersberger Politik der letzten Jahre durch offenen und ehrlichen Umgang in allen Fragen der Gemeinde wieder herzustellen: dafür stehen wir mit unseren neuen und bewährten Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende, Hans-Jörg Wilkens. Eine neu zu fassende Geschäftsordnung müsse den Bürgerinnen und Bürgern direktere Mitsprache in den Beratungsprozessen der politischen Gremien gewähren. „Bürgerinteresse muss unmittelbar Wirkung entfalten können, sonst verliert man die Lust an der Beteiligung“, betont  Wilkens. Die hochwertige Wohn- und Freizeitkultur des Fleckens und seiner Ortsteile gelte es zu pflegen und weiterzuentwickeln. Dazu gehöre die bedarfsgerechte Ortsentwicklung in Otterstedt genauso wie die Erhaltung und stilvolle Entwicklung des historischen Ortsbildes in Fischerhude.

Ein qualifiziertes Standortmarketing könne dazu beitragen, den Flecken als Ganzes mit seinen einmaligen Ausprägungen wieder zu mehr Selbstbewusstsein zu führen. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Kunst im Sozialen (HKS) sei als „Leuchtturmprojekt“ der Gemeinde weiterzuführen und so junge und unkonventionelle Ideen mit den Traditionen des Ortes in Einklang zu bringen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde müsse und könne mit neuen Modellen zur Ansiedlung nachhaltig wirtschaftenden Gewerbes, zur biologischen Landwirtschaft und zur Biotoppflege authentisch vorangebracht werden. Für alle Bürgerinnen und Bürger ist der Zugang zu einem schnellen Internet ebenso unverzichtbar wie ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten.

Das soziale Miteinander in der Gemeinde sei durch weiter zu vernetzende Initiativen aus Vereinen, Kultureinrichtungen, Freischaffenden sowie Ehrenamtlichen zu fördern. Das Modell-Projekt „Grand-Pair“ könne die notwendige gesellschaftliche Verbindung der älteren Generation mit jungen Menschen schaffen und zugleich Wohnraumlösungen voranbringen. Die dezentrale Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen sei eine ernst zu nehmende Gemeinschaftsaufgabe.

„Unser Wahlprogramm ist kein leeres Versprechen auf die nächsten fünf Jahre: wir wollen engagiert für ein neues Vertrauen in die Politik werben und uns an unseren Leistungen messen lassen!“, betonten die SPD-Vorsitzenden Könnecke und Wilkens übereinstimmend.