Gelungene Veranstaltung zum Thema „Kunst im Kreisel“

 

Hans-Jörg Wilkens, Stefan Bachmann, Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke und Ariane Holz

 

Die Wogen gehen im Ort immer noch hoch im Hinblick auf das Projekt „Kunst im Kreisel“. Darum sah sich die SPD genötigt, diese ein wenig zu glätten. Mit einer Veranstaltung wollte man allen Beteiligten die Möglichkeit eines konsensstiftenden Gesprächs geben. Kritische Bevölkerung, Hochschule und Politik sollten an einem „Runden Tisch“ einander verstehen und Differenzen abbauen.

 

Will man dem Schlusswort des Hochschulvertreters Professor Ralf Rummel-Suhrcke folgen, so ist das auch weitgehend gelungen. Seine Erwartungen an die Veranstaltungen seien übertroffen worden. Er wünsche sich, dass auf dieser Ebene weiter kommuniziert werde zwischen Bevölkerung und Ort.

In der Versammlung fanden sich sowohl Befürworter als auch Kritiker der Kreiselkunst. Die Gegner führten nicht nur die Entfernung der Blütenpracht im Frühsommer an, sondern zeigten auch Unverständnis gegenüber dem ausgewählten Kunstobjekt von Adriane Holz und Susanne Hermes. Erstere war anwesend und erläuterte auf Nachfrage noch einmal die Intentionen des Entwurfes. Dass sie damit nicht alle Zweifler überzeugen konnte war von vornherein klar. Es wäre auch kontraproduktiv gewesen, denn wenn Kunst mehrheitsfähig wird, ist ihr Wert zweifelhaft.

In seiner Anmoderation erinnerte Jörg Wilkens an die 1974 im Zuge des „Experiments Straßenkunst“ aufgestellten „Nanas“ in Hannover. Diese hatten zunächst zu heftigen Protesten aus der Bevölkerung geführt, sind jedoch inzwischen weithin anerkannt und angesehen. „Kunst im öffentlichen Raum provoziert immer – und muss es auch“, benannte ein Teilnehmer unter allgemeinem Nicken das Gute am Disput.

Manfred Kallendorf, 21.08.16

160818 Kunst Forum1

Hans-Jörg Wilkens, Stefan Bachmann, Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke und Ariane Holz

160818 Kunst Forum2

Eine durchaus überschaubare Runde

160818 Kunst Forum3

Ambitionierte Teilnehmer

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.